Allmächtige Dynamische Vorlagen
Management Summary
Dieser Artikel beleuchtet die Chancen und Vorteile der Nutzung von Dynamic Ads Templates und berücksichtigt dabei auch die Herausforderungen und Anforderungen dieses leistungsstarken Werbetools.
Vorteile von Dynamic Ads
Dieses dynamische Setup ermöglicht:
- Zeitersparnis bei der Umsetzung von Banner-Variationen
- Ausspielung maßgeschneiderter Botschaften für unterschiedliche Zielgruppen
- Bei korrekter Umsetzung eine bessere Akzeptanz beim Publikum durch relevante Inhalte unter Nutzung von Signalen und Algorithmen
- Häufig höhere Klickraten
- Bessere Workflows und Zusammenarbeit zwischen Media- und Kreativteams
Nachteile
Aktuell muss für jede neu implementierte Kampagne ein HTML-Template erstellt werden.
Man könnte annehmen, dass man ein Template einfach wiederverwenden kann, wenn Kampagnen denselben Look & Feel haben. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch. Letztlich entstehen jedoch für jedes Banner unterschiedliche HTML-Dateien.
Je mehr Kampagnen wir umsetzen, desto mehr Template-Dateien sammeln sich an.
Ähnliches gilt für Content-Feeds.
Ganz zu schweigen davon, dass immer eine kreative Kampagnen-Setup-Phase erforderlich ist.
Was wäre also, wenn wir das vermeiden könnten?
Das ALMIGHTY Template
Das ALMIGHTY Template Setup – ein Setup, das es ermöglicht, alle Kampagnen „an einem Ort“ zu haben.
Das bedeutet, dass das HTML-Template aus verschiedenen Layout- und Animationstemplates innerhalb des Templates selbst besteht. (Templates innerhalb eines Templates)
Der Feed selbst wird komplexer aufgebaut, da er alle möglichen Elemente für die Banner enthalten sollte.

Screenshot von Google Web Designer, der das Template zeigt, Quelle: e-dialog
Feed-Definition
Ein wichtiger Punkt bei diesem Setup ist, dass der Feed von Anfang an sehr gut definiert sein muss.
Das bedeutet, dass wir überlegen müssen, wie viele Elemente ein Banner maximal haben könnte.
Diese Elemente müssen nicht zwingend alle gleichzeitig angezeigt werden. Tatsächlich müssen nicht immer alle Elemente aus dem Feed genutzt werden.
Eine Einschränkung wäre zum Beispiel, wenn wir zu einem bestimmten Zeitpunkt 4 Headlines im Banner anzeigen möchten, der Feed aber nur 3 Headlines zulässt.
Diese dynamischen Elemente müssen sehr strikt definiert werden, da es nach Setup-Abschluss viel Aufwand erfordern kann, später weitere Elemente hinzuzufügen.

Beispiel für Feed-Definition unseres Kunden Salzburg AG, Quelle: e-dialog





Banner-Variationen für unseren Kunden Salzburg AG aus nur 1 Template und 1 Feed, Quelle: e-dialog
Warum wurde dies bisher nicht so umgesetzt?
Das liegt hauptsächlich am HTML-Teil des Prozesses. Die Tools, die wir zur Erstellung dynamischer Banner verwenden (in diesem Fall Google Web Designer), haben keine native Funktion, Templates innerhalb eines Templates zu erstellen.
Durch die Nutzung unserer Erfahrungen in Google Studio sowie unserer Programmierkenntnisse ist es uns gelungen, kreativ „Tricks“ einzusetzen, um mehr als ein Template innerhalb eines Templates zu realisieren.
Vorteile dieses Setups
Wie bereits erwähnt, ist ein Vorteil dieses Setups, dass wir für jede Kampagne alles „an einem Ort“ haben. Das bedeutet: nur 1 Feed und nur 1 HTML-Datei (pro Format).
Ein weiterer Vorteil ist die Zeitersparnis. Zum einen, weil die Kampagne nur einmal in Google Studio eingerichtet werden muss. Zum anderen, da einmal implementierte Layout-Animationen in Bannern schneller für neue Kampagnenvariationen wiederverwendet werden können.
Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass bei der Erstellung neuer Animationen innerhalb des Templates weiterhin Zeitaufwand nötig ist. Sind diese jedoch bereits vorhanden, können sie buchstäblich in jeder Hinsicht wiederverwendet werden.
Fazit
Die Erstellung von almighty dynamic templates ist kein einfacher Prozess und erfordert Programmierkenntnisse, ermöglicht jedoch eine schnellere Erstellung von Banner-Variationen sowie ein zentrales, organisiertes Setup. Es ist jedoch zu beachten, dass bei neuen Animationen weiterhin Zeit für deren Implementierung eingeplant werden muss.