JENTIS Consent Management: Compliance trifft Datenstrategie

Management Summary

Steigende Datenschutzanforderungen treffen auf den Bedarf nach qualitativ hochwertigen Daten. Wo klassische Setups geraten oft an ihre Grenzen stoßen, setzt JENTIS für das Consent Management auf ein Zusammenspiel aus Software Development Kit (SDK), Engine und Legal Hub – ergänzt durch die Integration in bestehende Consent Management Platform (CMP). Das Ergebnis: zentrale Steuerung, transparente Dokumentation und flexible Anpassungen. Vorteile wie bessere Datenqualität und Vendor-Unabhängigkeit stehen allerdings einem gewissen Implementierungs- und Lernaufwand gegenüber.

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Consent-Management im Wandel

Regelwerke wie die DSGVO, die ePrivacy-Verordnung (aka EU Cookie Law) oder sich ändernde Browser-Standards machen es für Unternehmen zunehmend komplex, Daten sowohl rechtskonform als auch vollständig und in hoher Qualität zu nutzen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen von Nutzenden und Aufsichtsbehörden an Transparenz und Kontrolle.

Die Consent-Management-Lösung von JENTIS enthält integrierte ‚Privacy Controls‘ – vorgefertigte rechtliche und regulatorische Funktionen, die einen grundlegenden Datenschutz gewährleisten. Darüber hinaus lassen sich im Interface flexible Einstellungen vornehmen, um weitere oder spezielle Anforderungen zu erfüllen, den Vorgaben von Datenschutzbeauftragten gerecht zu werden und die datenschutzkonforme Nutzung von Informationen als verlässliche Basis für hochwertige Analysen zu gewährleisten.

Welche Kernkomponenten umfasst das JENTIS Consent Management?

JENTIS Consent Management besteht aus drei Kernkomponenten, die nahtlos zusammenarbeiten:

 

  1. 01

    JENTIS Software Development Kit (SDK)

    Die Schnittstelle zwischen Website/App und der JENTIS-Plattform

  2. 02

    JENTIS Engine

    Zentrale Schaltzentrale für Daten- und Consent-Logik

  3. 03

    JENTIS Legal Hub

    Verwaltungsebene für rechtliche Anforderungen und Audits

Dazu kommt die Integration mit gängigen Consent Management Plattformen (CMPs), welche auch häufig bereits im Unternehmen im Einsatz sind.

Das JENTIS Software Development Kit (SDK): Die Schnittstelle zu Website oder App

Das JENTIS SDK ist, ähnlich wie bei Google Tag Manager (GTM) oder Analytics (GA4), typischerweise ein JavaScript-Snippet, das direkt in die Website oder App eingebunden wird. Es bildet die technische Brücke zwischen Website und JENTIS und fungiert wie ein „Dolmetscher“ zwischen den Entscheidungen der Nutzenden und der JENTIS Engine – ohne dass jede Logik von Grund auf neu entwickelt werden muss.

So ist das JENTIS Consent JavaScript SDK ein Teilbereich des JENTIS SDK, der sich ausschließlich auf Consent-Informationen fokussiert und es Entwicklungs Fachkräften ermöglicht Consent-Einstellungen per Script auszulesen, zu setzen oder gezielt anzufragen.

Die Implementierung des JENTIS Software Development Kit erfordert technisches Know-how und auch einen Blick über den Tellerrand, denn die Funktionalität des Kits ist abhängig von korrekten Consent-Daten aus der Consent Management Platform.

In der Praxis übernimmt das SDK drei zentrale Aufgaben:

  • Es lädt die JENTIS-Logik und setzt Consent-Entscheidungen um.
  • Es kommuniziert mit der Consent Management Platform (CMP) und leitet deren Einstellungen weiter.
  • Es steuert die Datenerhebung und stellt sicher, dass nur erlaubte Datenflüsse gestartet werden.

Die JENTIS Engine: Eingebaute Schaltzentrale

Die JENTIS Engine arbeitet im Hintergrund und orchestriert alle Datenflüsse. Auf Basis der vom SDK gelieferten Informationen entscheidet sie:

Welche Vendoren dürfen Daten erhalten?

Vendoren sind externe Anbieter, die Daten über eine Website oder App verarbeiten (z. B. Google Analytics, Meta, TikTok, AdTech- oder CRM-Tools). Über die Consent Management Plattform (CMP) lassen sie sich granular kategorisieren (z. B. Statistik, Marketing, Funktional…).

Statt dass Vendoren ihre Cookies und Skripte selbst steuern, übernimmt die JENTIS Engine diese Aufgabe zentral. Das ermöglicht eine flexiblere und datenschutzkonforme Steuerung – erfordert aber technisches Know-how bei der Konfiguration.

Welche Tags oder Pixel werden ausgelöst?

Anstatt Original-Tags/Pixel direkt im Browser auszuführen fängt die Engine die Daten intern ab und verarbeitet sie serverseitig und sendet die Informationen als Request an die Anbieter. Das sorgt für bessere Datenqualität – selbst bei Opt-outs.

Wo müssen Daten anonymisiert oder blockiert werden?

Basierend auf den CMP-Einstellungen kann die Engine Daten vor der Weitergabe an Vendoren blockieren oder anonymisieren. So wird eine DSGVO-konforme Anonymisierung oder Pseudonymisierung sichergestellt. Hinweis: Systemausfälle können das Tracking beeinträchtigen, wenn die Engine nicht korrekt arbeitet.

Good to know:

Die Engine ermöglicht auch den Einsatz des JENTIS eigenen Synthetic Users Modells – anonymisierte, modellierte Datenpunkte, die auch ohne individuelle Einwilligung aussagekräftige Analysen ermöglichen. Dieses Feature ist hilfreich, darf aber nicht als Ersatz für echte Einwilligungen und echte Daten verstanden werden.

Der JENTIS Legal Hub: Zentrale Compliance-Verwaltung

Der JENTIS Legal Hub bildet das Herzstück für rechtliche und regulatorische Einstellungen innerhalb der JENTIS-Plattform. Er ermöglicht eine zentrale Verwaltung von Consent- und Datenschutzregeln, sodass Unternehmen jederzeit den Überblick behalten.

Die Kernfunktionen im Überblick:

Zentrale Übersicht aller Vendoren

Welche Tools sind eingebunden, welche Daten verarbeiten sie und auf welcher Rechtsgrundlage?

Granulare Steuerung

Einstellungen lassen sich pro Vendor oder Kategorie individuell anpassen – flexibel und jederzeit änderbar.

Automatische Synchronisierung

Änderungen werden systemweit ausgerollt und in Verbindung mit dem JENTIS SDK umgesetzt.

Transparenz für Audit & Dokumentation

Der Legal Hub unterstützt bei der Bereitstellung von Nachweisen für Compliance-Anforderungen.

Gerade in komplexen Tool-Landschaften mit vielen Stakeholdern schafft der Legal Hub eine einheitliche Grundlage für Consent Entscheidungen. Er berücksichtigt dabei sowohl technische als auch rechtliche Anforderungen und sorgt dafür, dass Anpassungen zentral, konsistent und nachvollziehbar erfolgen.

Zusammenspiel mit der Consent Management Platform (CMP)

Viele Unternehmen haben bereits ein CMP im Einsatz (z. B. Usercentrics, OneTrust, Cookiebot u.s.w.). JENTIS ersetzt diese Tools nicht, sondern ergänzt sie, es ergeben sich klar definierte Rollen und optimierte Zusammenarbeit zwischen der CMP und JENTIS:

  1. Die Consent Management Platform fragt Nutzende nach ihrer Einwilligung.
  2. Das JENTIS SDK liest die Antwort aus und leitet sie an die Engine weiter.
  3. Die JENTIS Engine setzt Consent technisch um und kümmert sich darum,
  4. dass die im Legal Hub getroffenen Einstellungen entsprechend ausgeführt werden.

Im JENTIS Legal Hub stehen zahlreiche gängige CMPs bereits als vorkonfigurierte Konnektoren zur Verfügung und können direkt für die Verknüpfung genutzt werden.

Was sind die Vorteile des JENTIS Consent Management für Unternehmen?

Unternehmen profitieren auf mehreren Ebenen:

  • Vendor-Unabhängigkeit: JENTIS ermöglicht eine flexible und datenschutzkonforme Verwaltung von Vendoren, ohne von einem einzelnen Anbieter abhängig zu sein.
  • Bessere Datenqualität: DSGVO-konforme Synthetic Users schließen Datenlücken bei Opt-outs.
  • Zentrale Steuerung und Dokumentation: DSGVO-konformes Tracking ist im Prozess verankert, Anpassungen bei Rechtsänderungen sind zentral steuerbar, Consent Entscheidungen sind nachvollziehbar dokumentiert.

Für welche Unternehmen lohnt sich JENTIS Consent Management besonders?

  • Unternehmen mit komplexer Tool-Landschaft: Viele Vendoren, AdTech-, CRM- oder Analytics-Lösungen im Einsatz.
  • Organisationen mit hohen Datenschutzanforderungen: Branchen wie Finance, Healthcare oder E-Commerce, wo Compliance entscheidend ist.
  • Teams, die Transparenz brauchen: Marketing, Data & Legal-Abteilungen profitieren von einer klaren, einheitlichen Consent-Basis.
  • Unternehmen mit internationaler Reichweite: Unterschiedliche rechtliche Anforderungen (DSGVO, CCPA etc.) lassen sich zentral abbilden.

Wie gelingt der Einstieg?

Die Einführung von JENTIS Consent Management erfolgt in klar strukturierten Phasen. Das erleichtert die Umsetzung und sorgt dafür, dass Ergebnisse schnell sichtbar werden.

Typische Projektphasen

  1. Analyse der bestehenden Infrastruktur
  2. Einbindung des JENTIS SDK
  3. Konfiguration im Legal Hub
  4. Integration mit bestehenden CMPs und Vendoren

Projektlaufzeit

Die Projektlaufzeit hängt stark von der Komplexität der Tool-Landschaft ab. Bei einfachen Setups sind erste Ergebnisse in wenigen Tagen sichtbar, bei umfangreichen Infrastrukturen kann die Einführung mehrere Wochen dauern.

Fazit

Das JENTIS Consent Management System vereint SDK, Engine und Legal Hub zu einer starken Einheit. Für Unternehmen mit komplexen Tool-Landschaften oder hohen Datenschutzanforderungen lohnt sich der Einsatz besonders. Während die Einführung technisches Know-how erfordert und mit einem gewissen Aufwand verbunden ist, bietet JENTIS eine zukunftssichere Lösung, die Datenschutz und die Notwendigkeit datenbasierter Entscheidungen in Einklang bringt.

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