BFI Wien: Umsatzrekord durch datengetriebenen Budget-Shift
Bild: BFI Wien
Kurz zusammengefasst:
Das BFI Wien stand vor der Herausforderung, mit gleichbleibendem Budget mehr qualifizierte Leads für seinen Weiterbildungstag zu generieren. Durch eine forensische Regressionsanalyse und einen konsequenten Budget-Shift hin zu hochperformanten Kanälen wie Display und YouTube konnten Streuverluste eliminiert werden. Das Ergebnis: Die Kosten pro qualifiziertem Website-Besuch sanken um 48 %, während der Umsatz mit Messerabatt um herausragende 60 % stieg.
Herausforderung
Das primäre Ziel der Kampagne war es, den wirtschaftlichen Erfolg des BFI-Weiterbildungstags zu maximieren und die ambitionierten Benchmarks des Rekord-Vorjahres zu übertreffen – und das bei einem strikt gedeckelten Gesamtbudget. Die größte Herausforderung bestand darin, eine sehr spitze Zielgruppe in einem hart umkämpften Markt punktgenau anzusprechen. Es galt, Streuverluste konsequent zu minimieren und den generierten digitalen Traffic hocheffizient in reale Besucher*innen vor Ort und handfeste Kursbuchungen umzuwandeln. Statt auf oberflächliche Klicks (Vanity-Metrics) zu setzen, sollte die tatsächliche Qualität und Verweildauer der Website-Besuche in den Mittelpunkt rücken.
Anstatt Werbebudget nach Bauchgefühl zu verteilen, haben wir die Zahlen sprechen lassen. Durch die Regressionsanalyse wussten wir exakt, welche Kanäle echte Ergebnisse liefern. So konnten wir das Budget des BFI Wien punktgenau dort investieren, wo es den größten Hebel für den Messetag bot – echte Partnerschaft für messbaren Erfolg.
Maßnahmen
Um die Effizienz der Kampagne drastisch zu steigern, setzten wir auf einen ganzheitlichen, datengetriebenen Masterplan. Die Basis bildete eine forensische Regressionsanalyse über einen Zeitraum von 20 Monaten. Diese mathematische Auswertung deckte auf, wie die einzelnen Kanäle zusammenspielen und identifizierte Ineffizienzen im bestehenden Marketing-Mix. Daraus resultierte ein radikaler Budget-Shift: Gelder wurden aus wirkungsarmen Kanälen abgezogen und stattdessen in erwiesen performante Hebel wie Display und YouTube investiert.
Zusätzlich kam ein KI-gestütztes Targeting zum Einsatz, das auf First-Party-Daten und maßgeschneiderten Themen-Affinitäten (Custom Affinities) basierte. Um die Conversion-Wahrscheinlichkeit weiter zu erhöhen, testeten und optimierten wir die Werbemittel mittels A/B-Testing. Die gesamte Kampagnenlogik wurde in Echtzeit auf eine harte qualitative Leitmetrik optimiert: den Cost per 30s Visit (Kosten pro 30 Sekunden Verweildauer auf der Website).
Ergebnisse
Die konsequente, datenbasierte Strategie zahlte sich auf ganzer Linie aus und pulverisierte die historischen Benchmarks bei gleichbleibendem Budget. Durch die Umschichtung und Echtzeit-Optimierung sanken die Kosten pro qualitativem Website-Besuch (CP30s) um 48 Prozent, die Kosten pro Page View sogar um 39 Prozent. Gleichzeitig vervierfachte sich die Display-CTR von 0,14 % auf 0,65 %, und die YouTube-Spots erreichten eine exzellente Abschlussrate (Completion Rate) von 92 Prozent (zuvor 31 %).
Der zielgerichtete digitale Werbedruck entfaltete am Point of Sale seine volle Wirkung: Der Weiterbildungstag verzeichnete einen neuen Besucherrekord vor Ort. Das überragende Umsatzplus von 60 Prozent bei Kursbuchungen mit Messerabatt beweist den direkten, messbaren wirtschaftlichen Erfolg dieses Performance-Masterplans.
- % Umsatzwachstum durch Messerabatt
- % Cost per 30s Visit (Qualitative Website-Besuche)
- % YouTube Completion Rate (gesteigert von 31 %)
Bild: Beispiele der optimierten und getesteten Werbemittel für die Kampagnen des BFI Wien, Quelle: e-dialog