JETZT Social Media 2026: Mythen rund um Social Media und Influencer Marketing
Auf der Fachkonferenz JETZT Social Media am 5. und 6. Mai 2026 in Wien trafen sich Social-Media-Expert*innen, um über aktuelle Strategien, Social Commerce und Influencer Marketing zu diskutieren. Ein vielfältiges Kaleidoskop an Best Practices und wertvollen Learnings für Marken und Agenturen.
Unsere Paid Social Lead Verena Müllner moderierte am zweiten Konferenztag eine fantastische Panel-Runde auf der JETZT Social Media in Wien. Gemeinsam mit ihren Panel-Gästen Anna Turner, Armin Rogl, Markus Zimmer, Vivienne Hödl und Peter Rosenkranz hat sie die hartnäckigsten Mythen rund um Social Media und Influencer Marketing zerlegt. Es war eine Diskussion voller Insights, Kontroversen und einiger echter „Eye-Opener“ – von der mangelnden Glaubwürdigkeit im Influencer Marketing bis zur Erkenntnis, dass der Hype um Social Shopping in Österreich stark überzogen ist. Ein riesiges Dankeschön an die Speaker-Runde für den offenen Austausch und an Maximilian Mondel für die Einladung!
Fotocredit: Elisabeth Kessler/MOMENTUM Wien
Panel-Diskussion: Die hartnäckigsten Mythen rund um Social Media und Influencer Marketing
In der von Verena Müllner moderierten Diskussionsrunde standen vier zentrale Erkenntnisse im Mittelpunkt:
Erstens findet B2B nicht nur auf LinkedIn statt. Auch wenn in der Praxis oft noch Skepsis herrscht, erreicht man CEOs heute durchaus mit einem kreativen TikTok-Video. Hier braucht es in den Führungsetagen noch viel Überzeugungsarbeit!
Zweitens sind Hashtags ein Relikt der Vergangenheit. Was früher eine eigene Wissenschaft war, ist heute fast vernachlässigbar, da der Algorithmus die klassische Hashtag-Recherche längst überholt hat.
Drittens erleben wir eine echte Glaubwürdigkeits-Krise. Ein klarer Schockmoment war die Publikumsfrage zur Glaubwürdigkeit von Influencer*innen im Vergleich zur klassischen Werbung: Kaum jemand hält sie für wirklich glaubwürdig. Viele Brands achten noch immer zu wenig auf den echten Marken-Fit. Wer nur auf Reichweite statt auf Authentizität setzt, verliert das Vertrauen der Zielgruppe.
Viertens bleibt Social Shopping in Europa das große Sorgenkind. Der Hype wird sich in Europa, und erst recht in Österreich, nicht so durchsetzen wie in Asien. Wir funktionieren als Markt einfach anders. Es wird wohl eher ein Nischenthema für Einzelmarken bleiben, während der Rest weiterhin über geschicktes Influencer-Marketing läuft – das im Panel sogar augenzwinkernd mit modernem Teleshopping gleichgesetzt wurde.